Kleinod Eliasfriedhof

Kleinod Eliasfriedhof

Ein Kleinod mitten in Dresden ist der Eliasfriedhof. Grund für die Eröffnung des Eliasfriedhofes im Jahr 1680, damals noch weit vor den Toren der Stadt, war eine Pestepidemie. Über 5000 Menschen, ein Drittel der Bewohner der Elbmetropole, verloren ihr Leben. Später war der Eliasfriedhof auch Begräbnisstätte für die Armen der sich immer mehr ausbreitenden

Stadt. Der Friedhof lag nun mitten in der Stadt und war nun Ruhestätte für das gehobene Dresdener Bürgertum. Die Gräber und Gruften wurden immer pompöser. Künstler wie Caspar Davis Friedrich und Gottlob Friedrich Thormeyer, die später weltbekannt wurden, schufen einige Grabmale.
Die letzte Beerdigung  erfolgte im Sommer 1876. Seitdem ist auf dem Friedhof nichts verändert worden, nur der Zahn der Zeit hinterlässt seine Spuren im Sandstein. 1926 mussten die Eingänge aus Sicherheitsgründen von der Baupolizei geschlossen werden. Aber ein Besuch ist trotzdem möglich. Außer im Winter finden monatlich drei Führungen vom Förderverein Eliasfriedhof statt, die zu den Höhepunkten eines Dresdenbesuchs gehören. Auch kümmert sich der Förderverein rührend um die Erhaltung der historisch wertvollen Anlage.
Info: www. Eliasfriedhof.de